Beobachtungs- und Dokumentationssystem Baum der Erkenntnis in der Praxis

Kind im KiTa-Alter entdeckt die Welt (c) qimono / pixabay.de

Kind im KiTa-Alter entdeckt die Welt (c) qimono / pixabay.de

Jedes Kind ist anders, jedes Kind hat seine Schwächen, Stärken und vor allem sein eigenes Tempo in der Entwicklung. In der Krippe der HAWK bekommen Kinder die nötige Zeit und Aufmerksamkeit der Betreuenden. Ganz so, wie sie es persönlich brauchen. Solch eine reflektierte pädagogische Arbeit basiert auch auf qualifizierter Beobachtung der Kinder und der anschließenden Dokumentation ihrer Entwicklung.  

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Nach der Reggio-Pädagogik sind Kinder ihr eigener Erzieher

Logo Institut für Selbstmanagement und Innovation

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Die Reggio-Pädagogik benennt 3 Erzieher. Das Kind wird als erster und ihr eigener Erzieher benannt. Jedes Kind bringt eine natürliche Neugierde mit auf die Welt. Es ist begierig sein Umfeld zu erforschen und zu verstehen. Und in dem es das tut, „formt“ es sich selbst.

Prof. Manfred Spitzer führt in seinem Buch „Lernen“ am Beispiel des Spracherwerbs folgendes aus:

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Lücke-Kinder: Zu alt für den Spielplatz und zu jung für Jugendtreff und Party-Club

Kinder | 5 in der Gruppe (c) S.Hofschlaeger / pixelio.de

Kinder | 5 in der Gruppe (c) S.Hofschlaeger / pixelio.de

Mit Förderung der Stiftung Ravensburger Verlag führt eine Ulmer Forschergruppe eine qualitative Studie mit dem Titel „Die soziale Welt der Lücke-Kinder – Analyse einer vergessenen Gruppe“ durch. Das Projekt unter Leitung von Prof. Dr. Jörg M. Fegert, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie, und Prof. Dr. Ute Ziegenhain, Leiterin der Sektion Pädagogik, Jugendhilfe, Bindungsforschung und Entwicklungspsychopathologie an der Klinik, ist auf zwei Jahre angelegt. Die Ergebnisse der Lebensfeldexpertise mit repräsentativen Umfragen in Familie, Schule und Freizeit der Kinder und Jugendlichen sollen Handlungsfelder für Eltern und Jugendhilfe aufzeigen.

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Wirkstoffgabe über Dünndarm verbessert Symptome bei Parkinson

Arztbesuch | 2 Spritzen (c) Gerd Altmann / pixelio.de

Arztbesuch | 2 Spritzen (c) Gerd Altmann / pixelio.de

Die Infusion eines Arzneimittel-Gels in den Dünndarm stellt für Parkinson-Patienten im fortgeschrittenen Erkrankungsstadium eine Alternative zur oralen Therapie dar. Dies berichtet eine internationale Gruppe von Neurologen in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift The Lancet Neurology.

„Erstmals wird in dieser Arbeit der Nutzen einer kontinuierlichen Levodopa/Carbidopa-Verabreichung mittels einer prospektiv kontrollierten Doppelblindstudie belegt“, kommentiert Privat-Dozent Dr. Martin Südmeyer für die Deutsche Parkinson Gesellschaft (DPG) und die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN). „Die Daten deuten darauf hin, dass in dieser späten Phase der Erkrankung ausgewählte Patienten hiervon deutlicher profitieren als von einer konventionellen oralen Levodopa-Therapie“, ergänzt der Oberarzt an der Neurologischen Klinik der Universität Düsseldorf.

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Das Gehirn lernt immer, und es tut nichts lieber

gehirn sceenshot (c) Rike  / pixelio.de

gehirn sceenshot (c) Rike / pixelio.de

Ulmer Wissenschaftler zeigen in einem Film, wie das menschliche Gehirn Informationen verarbeitet und geben praktische Tipps für das Lernen. Egal ob mathematische Formeln, Grammatikregeln oder Französischvokabeln – gerade für Kinder und Jugendliche gilt das Lernen in der Schule manchmal als saure Pflicht. „Nur wenn man es falsch macht und Lernen mit Pauken verwechselt“, sagt Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Ulmer Universitätsklinikum und Leiter des ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen in Ulm. Der renommierte Hirnforscher entschlüsselt, was beim Lernen im Gehirn passiert und entwickelt zusammen mit Psychologen und Pädagogen Strategien, die den Lernprozess optimieren.

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Praxis trifft Wissenschaft: Start der ersten akademischen Hebammenausbildung in Berlin

Frühchen (c) tammydz / pixabay.de

Frühchen (c) tammydz / pixabay.de

Im ausbildungsintegrierten Studiengang Hebammenkunde eignen sich 20 Frauen den Beruf der Hebamme an. Nach sechs Semestern erwerben sie die europaweit anerkannte Berufszulassung; zwei weitere Semester Studium und die Bachelorthesis an der EHB folgen.„Der neue Studiengang Hebammenkunde bietet die Möglichkeit, und zwar erstmals in Berlin, den Beruf der Hebamme auf Hochschulniveau zu erlernen und einen Abschluss als Bachelor of Science zu erlangen‘‘, beschreibt Prof. Dr. Petra Völkel, Prorektorin der EHB, das Ausbildungsmodell und verweist zugleich auf dessen Pioniercharakter: 

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Kinder mit ADHS – Wissenswertes für Fachkräfte

kind schaut aus einer luke (c) Dirk Schröder, Springe / pixelio.de

kind schaut aus einer luke (c) Dirk Schröder, Springe / pixelio.de

funktioniert das gehirn eines an adhs erkrankten kindes anders als das eines gesunden kindes? im rahmen einer studie am universitätsklinikum in heidelberg soll unter anderem genau diese frage geklärt werden. in deutschland leiden rund drei bis fünf prozent der kinder an adhs. dabei sind jungen drei bis neunmal so häufig betroffen wie mädchen. in heidelberg sollen jetzt ursachen und zusammenhänge des aufmerksamkeitsdefizit- / hyperaktivitätssyndroms erforscht werden.

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Ernährung beeinflusst Stresshormonspiegel bei Kindern

Baby schaut Buch an (c) PublicDomainPictures / pixabay.de

Baby schaut Buch an (c) PublicDomainPictures / pixabay.de

Eine mineralstoffarme Ernährung kann bei Kindern zu einem erhöhten Stresshormonspiegel führen. Grund für die gesteigerte Produktion des Stresshormons Cortisol ist die ernährungsbedingte Säurebelastung. Dies haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und der Universität Bonn herausgefunden. Die Ergebnisse der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Untersuchung hat das das Forscherteam nun in der renommierten Fachzeitschrift „Kidney International“ veröffentlicht.

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Neue Datenbank: Biblischen Namen auf der Spur

Kinder versichern ist keine Hexerei, wenn man weiß, worauf zu achten ist (c) robertofoto / pixabay.de

Kinder versichern ist keine Hexerei, wenn man weiß, worauf zu achten ist (c) robertofoto / pixabay.de

Simon, Rahel, Lea: Viele Eltern geben ihren Kindern biblische Namen. Für deren Herkunft interessieren sich Wissenschaftler aus Würzburg, Heidelberg und München: Sie bauen derzeit eine Datenbank für biblisch-hebräische Personennamen auf.

Der Name Simon bedeutet ursprünglich „Gott hat erhört“. Damit dürften alle Eltern, die ihren Sohn so genannt haben, ganz zufrieden sein. Wer aber eine Tochter namens Lea hat und dann erfährt, dass sich dieser schöne Name womöglich vom althebräischen Wort für „Kuh“ ableitet, ist vielleicht ein wenig pikiert.

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Rechtspsychologische Gutachten oft mangelhaft

Kinder| Geschwister (c) Torsten Schröder / pixelio.de

Kinder| Geschwister (c) Torsten Schröder / pixelio.de

Im Streit um die elterliche Sorge, den Aufenthalt oder das Umgangsrecht benötigen Gerichte oft rechtspsychologische Gutachten. Eine Studie der FernUniversität in Hagen wertete 116 Gutachten im OLG-Bezirk Hamm aus: Nur eine Minderheit erfüllt die Qualitätsstandards, fanden zwei Psychologie-Professoren heraus. Aus den Gutachten ergeben sich aber immer gravierende Eingriffe in Lebenswege von Kindern.

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