Mit circa 9,8 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und Landesmitteln fördert der Freistaat Sachsen den Aufbau einer Plattform bzw. eine IT-Infrastruktur, über die in der Gesundheitsregion Ostsachsen künftig telemedizinische Dienstleistungen auf Distanz umfassend verfügbar sein sollen.
»Wir wollen, dass die Menschen gerade in diesen, stark vom demografischen Wandel betroffenen Regionen auch weiterhin einen breiten Zugang zu medizinischer Expertise haben. Dieses Ziel kann jedoch nur mit Hilfe neuer, innovativer Technologien erreicht werden. Ich freue mich daher sehr mit dem Carus Consilium Sachsen und der T-Systems International GmbH zwei starke Partner gewonnen zu haben, um ein Pilotprojekt für telematische Infrastruktur und Vernetzung in Ostsachsen zu etablieren. Darüber hinaus werden durch das Projekt wichtige Erkenntnisse über das Funktionieren eines Telemedizin-Marktes gewonnen, so dass ähnliche Projekte in anderen Regionen der Bundesrepublik sowie Europas auf der Basis der gewonnenen Erfahrungen etabliert werden können«, betonte Gesundheitsministerin Christine Clauß.
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